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Die Jahreszeiten zu Hause erleben – wie das Wetter unseren Familienalltag mitgestaltet

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Regen am Nachmittag, Sonne auf dem Frühstückstisch, der erste Frost auf den Fenstern – das Wetter begleitet unseren Alltag, ohne dass wir es planen könnten. Und doch verändert es so vieles. Es bestimmt, wie wir uns bewegen, wie wir schlafen, was wir draußen unternehmen – und auch, wie wir drinnen leben.

Gerade mit Kindern ist das Wetter ständig Thema. Weil die Gummistiefel wieder gebraucht werden. Weil es im Sommer plötzlich erst um neun dunkel wird. Weil man im Herbst am liebsten zusammen auf dem Sofa liegt. Das Zuhause verändert sich dabei fast unbemerkt mit – manchmal braucht es nur einen kleinen Anstoß, damit sich ein Raum wieder stimmig anfühlt.

Frühling: Alles wird wieder weiter

Wenn die ersten wärmeren Tage kommen, fängt auch das Zuhause an, sich zu öffnen. Fenster werden öfter gekippt, die Winterjacken verschwinden langsam aus dem Flur, und das Spielzeug wandert wieder öfter mit nach draußen. Jetzt ist ein guter Moment, um ein paar Dinge aus dem Weg zu räumen. Nicht aus Prinzip, sondern weil wieder mehr Platz entsteht – zum Spielen, zum Lüften, zum Atmen.

Ein paar helle Stoffe, ein Strauß Frühlingsblumen oder eine selbstgebastelte Fensterdeko reichen schon, um die Stimmung zu verändern. Es muss nicht viel sein – nur ehrlich gemeint. Wer nun allerdings mehr Kraft für den Alltag hat, kann auch direkt so richtig renovieren. Im Frühjahr kann man zum Beispiel eine Fototapete wie die von Photowall by Sweden anbringen und so für neue Stimmung im Zuhause sorgen. Viele Fototapeten sind das ganze Jahr über schön. Tatsächlich kann man sie aber gen Herbst auch wieder ablösen und mit einer anderen ersetzen, wenn einem das lieber ist.

Sommer: Ein Raum mehr

Im Sommer verlagert sich das Familienleben. Der Balkon wird zur Küche, der Garten zum Spielzimmer, das offene Fenster zur Gesprächsinsel. Man frühstückt draußen, isst spät, bleibt wach. Auch drinnen wird es leichter: Kissen wandern auf den Boden, Decken werden verstaut, alles wirkt ein bisschen luftiger. Vielleicht rückt das Sofa zur Seite, damit mehr Platz zum Bauen, Toben oder Ausruhen entsteht.

Und wenn es zu heiß ist? Dann reichen oft ein nasser Waschlappen, ein kühler Fliesenboden und ein ruhiger Raum mit halb geschlossenem Vorhang.

Herbst: Wenn es wieder nach drinnen geht

Im Herbst fangen viele Dinge gleichzeitig an: Die Schule, der Regen, das frühe Dunkelwerden. Draußen wird’s ungemütlich, drinnen wieder wichtiger. Jetzt ist die Zeit für Rückzugsorte – auf dem Sofa, im Hochbett, auf einem Kissenstapel unterm Fenster. Vielleicht sortiert man Spielsachen um, stellt ein Nachtlicht auf oder hängt ein paar Bilder, die Farbe bringen.

Auch Basteln und gemeinsames Kochen werden jetzt wieder zentraler. Der große Esstisch wird zur Werkbank, die Küche zum Treffpunkt. Und das Zuhause? Es darf ruhig wieder ein bisschen voller werden.

Winter: Weniger tun, mehr da sein

Der Winter bringt eine andere Art von Alltag. Weniger Ausflüge, weniger Licht, weniger Bewegung draußen. Dafür mehr Zusammensein, mehr Gespräche, mehr Spiele, mehr Nähe. Es hilft, wenn das Zuhause das mitträgt – nicht perfekt, aber ruhig.

Ein Teppich auf dem Boden, warme Farben, ein Platz für Bücher oder Bauklötze, eine Thermoskanne auf dem Tisch. Mehr braucht es oft nicht. Kinder spüren, wenn ein Raum einlädt – und wenn er zu viel will.

Vertraute Dinge neu nutzen

Manchmal braucht es gar nichts Neues. Ein Korb, der sonst Spielzeug aufbewahrt, wird im Herbst zur Sammelstelle für Kastanien, Blätter und Fundstücke vom Spaziergang. Eine Decke, die sonst auf dem Sofa liegt, wird zur Picknickunterlage im Wohnzimmer. Kinder sehen oft schneller, was ein Gegenstand noch sein kann – man muss ihnen nur den Raum dafür lassen. Und manchmal inspiriert das auch die Erwachsenen.

Gemeinsam entscheiden, was passt

Gerade wenn Kinder älter werden, lohnt es sich, sie in kleine Veränderungen einzubeziehen. Ob das eigene Zimmer, eine Bastelecke oder der Familienflur – gemeinsam zu überlegen, was sich gut anfühlt, schafft Verbindung. Vielleicht soll das Licht gedämpfter sein, vielleicht braucht es einen Haken mehr für Taschen, vielleicht eine Ecke zum Zurückziehen. Es geht nicht um große Projekte. Nur darum, dass das Zuhause mit allen wächst.

Nicht perfekt, aber passend

Am Ende zählt nicht, wie ordentlich, durchdacht oder schön ein Raum aussieht. Sondern ob er funktioniert – für die Menschen, die darin leben. Und ob er sich mit dem verändert, was draußen passiert. Wer das zulässt, wird merken: Es braucht weder viel Geld noch viel Zeit. Nur ein bisschen Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, die eigenen vier Wände auch als Teil der Jahreszeit zu sehen.

Genau wie man auch bei der Erziehung der Kinder flexibel und geduldig bleiben muss, lohnt es sich, das Zuhause ähnlich zu behandeln.

Die Jahreszeiten annehmen – auch zu Hause

Man muss das Wetter nicht ausgleichen. Es reicht, es zuzulassen – und das Zuhause so zu gestalten, dass es sich mit verändert. Nicht jede Woche, nicht nach Plan. Sondern immer dann, wenn man merkt: Jetzt wäre es schön, wenn der Raum etwas anderes könnte.

Ein Zuhause, das sich mit den Jahreszeiten bewegt, muss nicht groß oder besonders sein. Es muss nur offen bleiben – für Veränderungen, für Pausen und für das Leben mit Kindern.

Das Zuhause als stiller Mitspieler

Das macht das Zuhause nämlich zu einem Verbündeten. Wenn das Wetter draußen sich ständig verändert, kann das Zuhause ein ruhiger Gegenpol sein – oder sich einfach mitbewegen. Im Grunde kann ja wirklich beides eine Bereicherung sein. Das Zuhause muss nichts darstellen, nichts beweisen. Es darf einfach da sein, zwar im Hintergrund, aber dennoch spürbar und als angenehmer Anker für die Kinder. Und manchmal reicht genau das, um sich mitten im Trubel des Familienalltags ein kleines Stück Verlässlichkeit zu bewahren.

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